Harzklub Wildemann

Wildemanner Wandernadel

Hier stellen wir Ihnen unsere Wildemanner Wandernadel vor.

 

 

Die Spielregeln entsprechen die der Harzer Wandernadel: 4 schöne Touren rund um Wildemann können erwandert werden, an den Punkten abgestempelt werden, und als Belohnung kann man eine Wandernadel mit einem Wildemann erwerben.
Die Touren zu den einzelnen Stempelstellen unterscheiden sich in Länge, Schwierigkeitsgrad und Höhenlage, so dass sowohl Familien mit Kindern als auch Senioren und ambitionierte Wanderer sich relativ schnell eine Wandernadel anstecken können:
Tour 1: Prinzenlaube: steil geht es den „Ernst August Stieg“ ab Ortsmitte zur Prinzenlaube hinauf.
Tour 2: Iberger Albertturm, gemütlichen Anstieg durch das Gittelsche Tal zur Wandergaststätte mit super Aussicht ins Harzer Vorland vom Turm.
Tour 3: Maaßner Gaipel, leichte Wegstrecke entlang des Lautenthaler Grabens zur Waldgaststätte.
Tour 4: Grumbachtal, leichte Wegestrecke zum Grumbacher Teich entlang der „Allee der Bäume“.
Dort kurz abstempeln und die Karte bei der Tourist – Info, dem Kiosk am Eck, dem Glow Golf oder im Hotel Rathaus abgeben und die Nadel wird Ihnen gegen einer Gebühr von 4,00 € ausgehändigt. Die Stempelstellen sind sowohl auf den Harzklub Wanderkarten und den gängigen Wander Apps angegeben. Ein blauer Stempel auf den Harzklub Schildern zeigt Ihnen den Weg.

Wandernadel zum Ausdrucken 

 

40 Jahre Viehaustrieb in Wildemann – Den Sonderstempel der Harzer-Wandernadel gibt es bei uns am Stand

Am Pfingstsonntag treiben die Hirten ihre Herde Harzer Höhenvieh mit großem Spektakel durch den Ort, um den Beginn der Weidesaison zu begehen und die Urkunde für weitere 30 Jahre Hut- und Weiderecht in Empfang zu nehmen. Der bunte Umzug führt die geschmückten Harzkühe vom Bergbauernhof zur Wiese am Schwarzewald.

Der Bauer vom Bergbauernhof „Klein Tirol“ wird in jedem Jahr  mit Urkunde und Hütelohn zum städtischen Kuhhirten der Bergstadt Wildemann  ernannt. Damit nimmt die Stadt eine alte Bergfreiheit, nämlich das Hut- und Weiderecht , in Anspruch. Der städtische Hirte ist dann verpflichtet, die Kühe aller Einwohner mit auf die Waldweide zu nehmen. Das Recht besteht dann für weitere 30 Jahre.

Im Zuge der industriellen Landwirtschaft und des Trends zu Hochleistungstieren wurden die Harzkühe allerdings immer seltener. Sie verschwanden fast ganz, wurden sogar noch 1997 zur gefährdeten Nutztierrasse des Jahres erklärt. Dem Wildemanner Bauern Beuse gelang über viele Jahre hinweg der Erhalt dieser sehr alten Nutztierrasse und er rettete sie vor dem Aussterben. Das Harzer Höhenvieh grast nun wieder in vielen Harzorten.