Das Wildemanner Wandergebiet

Wandern liegt voll im Trend, daher möchten wir einige Wanderrouten rund um Wildemann vorschlagen. Unser  Wanderheft „Wanderungen um Wildemann“ liegt im Kiosk am Eck zur Ansicht bereit.

Schild fehlt ?

Es kommt immer wieder einmal vor, dass Schilder entwendet oder beschädigt wurden. Auch wenn einmal ein Wegeabschnitt unübersichtlich und nicht eindeutig ist, würden wir uns über euer Feedback freuen.

 

Grumbachtal

Ca. 5 km leichte Rundwanderung im Grumbachtal. Der Weg beginnt im Spiegeltal  links hinter dem Glow Golf.

Eine Übersichtstafel zeigt den  Weg. Gemächlich geht es im Tal des Grumbachs aufwärts, einem der schönsten und ruhigsten Täler in der Umgebung von Wildemann.

Nach 2,3 km erreichen Sie den Grumbacher Teich (Stempelstelle Harzer Wandernadel)  mit einer Schutzhütte und vielen Bänken. Genießen sie die Ruhe und das Spiel des Windes auf der Wasseroberfläche des Teiches. Überqueren den Teichdamm, über ein paar Treppen erreichen sie den Grumbacher Höhenweg, den sie talabwärts folgen. Über den „Lausestieg“ kommen sie wieder zurück zum Ausgangspunkt.

Seit 1989 pflanzen wir jährlich am Tag des Baumes einen „Baum des Jahres“ an unserer Allee Baum des Jahres im  Grumbachtal.

Jahresbaumallee

 

Grüne Runde

Die „Grüne Runde“ führt 14 km einmal um den Ort herum, mit atemberaubenden Ausblicken auf Wildemann und das Tal der Innerste. Ausgeschildert ist die „Grüne Runde“ mit dem Wilden Mann im grünen Kreis.  Beginn ist am Freibad Spiegelbad über den Halben Höhen Weg geht es über die Prinzenlaube (Stempelstelle Harzer Wandernadel) hinunter zum ehemaligen Bahnhof, dann durch das Gittelsche Tal übers Scharfe Eck zum Bergbauerhof und Klein Tirol Blick zurück zum Ausgangspunkt.

 

Mundartweg über den Gallenberg

der leicht zu begehende Weg ist ca. 2 km lang, er soll die Schönheit unserer Bergwiesen herausheben und gleichzeitig kleine Geschichten über die Harzer Mundart erzählen. Beginn ist gegenüber dem Hotel Rathaus, Bohlweg, die Wandergruppe im roten Kreis zeigt den Weg hinauf zu den Wiesen am Gallenberg, den Pavillon und dann zurück zum Ausgangspunkt.

 

Über den Gallenberg zum Keller

Beginn ist der Harzklub Wandertreffpunkt an der Tourist-Info, Bohlweg. Parkplätze sind dort vorhanden. Gegenüber geht es dann erst einmal zur Marina Magdalenen Kirche. Auch die jetzige Kirche ist das dritte Bauwerk mit diesem Namen. 1543 wird die erste Kirche als Maria-Magdalenen-Kirche geweiht. Die nach Baufälligkeit abgerissene und an gleicher Stelle neuerbaute zweite Kirche wird 1656 geweiht. Diese Kirche blieb der Wildemanner Kirchengemeinde bis 1914 erhalten. In dieser Nacht brannte sie bis auf die Erdgeschossmauern nieder, die dritte Kirche wurde am 15. August 1915 eingeweiht. Die Kirche kann in den Sommermonaten besichtigt werden.

Direkt hinter der Kirche geht es hinauf auf den Gallenberg, vorbei am Pavillon mit schönem Blick auf Wildemann. Weiter geradeaus zum Aussichtspunkt Köppel. Eine Bank lädt dort zum Verweilen aus. Wieder ein schöner Blick. Dann den rechts den Silberkammerweg entlang zum Keller mit unserer Schutzhütte.

Unterhalb dieser Wegegabelung in Richtung Münchehof befindet der „Wiemerstein“, der zur Erinnerung an einen Bergmann aufgestellt worden ist. Dieser suchte bei großer Kälte Schutz und verstarb hier mit seinen kleinen Vögeln an der Brust, während die Vögel aufgrund der Wärme überlebten. Am Keller befindet sich auch einer der tiefsten Hohlwege im Harz. Eine Schautafel erklärt dies.

Zurück nach Wildemann geht es dort wiederum rechts, den Münchehofer Landweg entlang. Schöne Aussichten auf das Innerste Tal begleiten uns bis zum „Scharfen Eck“, den letzten Aussichtspunkt auf unserer kleinen Wanderung. Zurück zum Parkplatz geht es entweder durch den Ort oder über die Seesenerstraße.

Länge der Wanderung: 7 km, leicht zu laufen, kurzer Anstieg bis zum Köppel, gut ausgeschildert.

 

Der Lautenthaler Graben

Der Weg folgt dem Graben, ein Teil des Weltkultur Erbes Oberharzer Wasserregal. Die Lautenthaler Bergwerksanlagen wurden durch diese Aufschlagwasser versorgt. Einige Hinweistafel geben am Rande des Weges Auskunft über Funktion und Historie des Grabens.

Vom Parkplatz am Schützenpaltz geht es durch das Eisenbahnviadukt zum Bergbauernhof „Klein Tirol“. Der Weg ist ab hier gut ausgeschildert. Man folgt dem Graben bis Lautenthal, passiert zwei ehemalige Adlersberger Steinbrüche, mehrere Male verschwindet der Graben im Steilhang, um eine Bergnase durch einen sogenannten „Wasserlauf“ abzukürzen. Vor Hüttschental kreuzt eine Forststraße, der Sägemühlenweg, dort geht es weiter geradeaus bis zur Lautenthaler Halde. Dort ist ein schöner Blick auf Lautenthal. Dann hinauf zur Wandergaststätte Maaßner Gaipel (Stempelstelle). Vom Maaßner Gaipel kommen wir wieder an der Halde vorbei und gehen hinunter nach Lautenthal. An der Wildemanner Straße geht es links bis zum Schnitzelkönig, dort rechts über die Innerstebrücke. Geradeaus am Bergfestplatz links entlang der Promenade, die automatisch auf den Drei Jungen Weg weiter nach Wildemann geht. Der Drei-Jungen führt erst nahe an der Innerste entlang, dann aufwärts zum Glück-Auf, einem ehemaligen Bergwerk, dort links wieder abwärts weiter Richtung Wildemann. Oberhalb des Parkplatzes endet der Weg, man braucht dann nur noch wieder runter zum Parkplatz gehen.